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PROJEKT Selibat

Die 18650er Lithium-Ionen-Zelle hat sich weltweit zum Standard entwickelt. Drei Milliarden werden davon jährlich produziert. Sie werden in Fahrzeugen, Laptops, Werkzeugen und Powerbanks verwendet und sie landen früher oder später in der Entsorgung. Oft zu früh weil reparieren und recyceln unwirtschaftlich sind. Diese Verschwendung von wertvollen Ressourcen wollen wir mit dem Projekt Selibat ändern.

 

Unterstützt durch die Albert Köchlin Stiftung untersuchen wir, wie viele dieser Zellen aus dem Entsorgungsprozess weiterverwendet werden können. Dazu werden die Akkupakete von sozialen Instiututionen im Rahmen von Arbeitsprogrammen in ihre Bestandteile zerlegt, die Zellen geprüft, sortiert und so aufbereitet, dass die besten davon wieder als Energiespeicher eingesetzt werden können.

 

Die ersten Prototypen laufen seit 2017 auf dem Kulturhof Hinter Musegg in Luzern. Das Projekt zeigt, dass man Kreislaufwirtschaft, Urban Mining, soziale Arbeitsprogramme und ökologische Verantwortung zusammenführen kann und so die nachhaltige Entwicklung unterstützen kann. 

In den letzten Jahren sind mehr und mehr Einsatzzwecke für ein zweites Leben von 18650er Zellen hinzugekommen. So werden beispielsweise auch Akkupakete von eBikes, eScootern oder eAutos wieder aufbereitet und als Stromspeicher für alle möglichen Zwecke verwendet.

 


 

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Zur Vorbereitung der Akkuzellen arbeiten wir mit Job-Vision zusammen. Die job-vision ist Anbieterin eines Programms für vorübergehende Beschäftigung. Sie bieten stellensuchenden Menschen die Möglichkeit, während maximal sechs Monaten einer geregelten Arbeit nachgehen zu können. Das Ziel solcher Einsätze ist es, eine Tagesstruktur zu ermöglichen sowie mit Unterstützung durch unsere Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen vorhandene berufliche Fähigkeiten zu festigen oder neue zu erwerben. 

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